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Datenschutz und Privatsphäre

 

 

 

 

 

 

 

 

Datenschutzbestimmungen

Informationen nach Art. 12–14 DSGVO

 

1. Verantwortlicher 

 

Verantwortlicher für die Verarbeitung personenbezogener Daten ist die

 

Target One PSR GmbH
Kardorfer Straße 15
50968 Köln

Geschäftsführer: Paul Rauch, Carl Schröder, Gabriele Pulvermüller
Amtsgericht Köln, HRB 123750

Kontakt: info@targetone.com

Tel.: 0221 31099311

Schießstand: Waffenschmidtstraße 2, 50767 Köln
 

2. Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten

Wir erheben und verarbeiten personenbezogene Daten ausschließlich auf gesetzlicher Grundlage (Art. 6 DSGVO) und nur, soweit dies zur Erreichung der nachfolgend genannten Zwecke erforderlich ist. Eine Verarbeitung erfolgt, insbesondere im Rahmen:

  • der Terminbuchung, Kundenverwaltung und Durchführung des Schießstandbetriebs (Einwilligung, Vertragserfüllung)

  • der Erfüllung waffenrechtlicher Nachweispflichten, insbesondere über Waffenbesitzkarten und Sachkundenachweise (gesetzliche Verpflichtung gemäß § 27 WaffG i. V. m. AWaffV)

  • der Gewährleistung der Sicherheit auf dem Schießstandgelände, einschließlich Zutrittskontrolle und Videoüberwachung (berechtigtes Interesse)

  • der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten

  • des Schutzes vor Missbrauch, der Gefahrenabwehr und der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen (berechtigtes Interesse)

  • der Buchhaltung und steuerlichen Dokumentation (gesetzliche Verpflichtung).

 

Verarbeitete Datenkategorien:

  • Name, Vorname

  • Geburtsdatum

  • Anschrift

  • Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse

  • Dokumentennummern (z. B. Ausweis, WBK)

  • Nachweise zu Waffenrecht/Sachkunde

  • Zahlungsinformationen (bei Buchung/Überweisung)

  • Videoüberwachung (siehe Punkt 5)

 

3. Rechtsgrundlagen der Verarbeitung

Wir verarbeiten personenbezogene Daten auf folgenden Rechtsgrundlagen:

  • Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO – Einwilligung: Soweit Sie uns eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten für bestimmte Zwecke erteilt haben (z. B. Zusendung von Informationen zu Veranstaltungen oder Angeboten). Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

  • Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – Vertragserfüllung: Die Verarbeitung ist zur Erfüllung eines Vertrags mit Ihnen oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich (z. B. Terminbuchung, Nutzung des Schießstandes)

  • Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO – rechtliche Verpflichtungen: Die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer gesetzlichen Pflicht erforderlich (z. B. waffenrechtliche Nachweispflichten nach §§ 27, 39 WaffG, steuerrechtliche Aufbewahrungspflichten nach §§ 147 AO, 257 HGB).

  • Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – berechtigtes Interesse: Die Verarbeitung ist zur Wahrung unserer berechtigten Interessen oder der eines Dritten erforderlich, sofern nicht Ihre Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten überwiegen. Unsere berechtigten Interessen liegen insbesondere in der Gewährleistung der Sicherheit auf dem Schießstandgelände, der Zugangs- und Zutrittskontrolle, der Videoüberwachung zum Schutz vor Straftaten und zur Beweissicherung sowie der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

 

4. Weitergabe von Daten

Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nur, wenn dies:

  • zur Vertragserfüllung notwendig ist (z. B. Bank, Dienstleister)

  • gesetzlich vorgeschrieben ist (z. B. gegenüber Aufsichtsbehörden oder im Rahmen waffenrechtlicher Prüfungen)

  • auf Grundlage einer Einwilligung erfolgt.

Empfänger bzw. Kategorien von Empfängern Ihrer Daten können insbesondere sein: Zahlungsdienstleister und Kreditinstitute (für die Zahlungsabwicklung), IT-Dienstleister (für Hosting und Wartung unserer Systeme), Behörden und öffentliche Stellen (z. B. Waffenbehörden, Steuerbehörden) sowie Rechtsanwälte und Steuerberater (soweit zur Wahrung unserer berechtigten Interessen erforderlich)

Eine Datenübermittlung in Drittstaaten oder internationale Organisationen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums findet nicht statt. Sollte dies künftig erforderlich werden, erfolgt die Übermittlung nur auf Grundlage eines Angemessenheitsbeschlusses der EU-Kommission gemäß Art. 45 DSGVO oder auf Basis geeigneter Garantien gemäß Art. 46 DSGVO.

 

5. Videoüberwachung auf dem Schießstandgelände

Auf dem Gelände der Raumschießanlage findet eine Videoüberwachung statt. Die Überwachung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse) und dient folgenden Zwecken:

  • Schutz von Leib und Leben der anwesenden Personen (scharfer Schusswaffengebrauch)

  • Unterstützung der waffenrechtlichen Aufsichtspflicht (§ 27 WaffG i.V.m. AWaffV)

  • Sicherung der Aufbewahrung von Waffen und Munition (§ 36 WaffG)

  • Lückenlose Dokumentation bei Schießunfällen

  • Beweissicherung bei Beschädigungen der Anlage durch Schützen

  • Abschreckung und Aufklärung von Straftaten (insbes. Munitionsdiebstahl, Einbruch)

  • Verhinderung und Aufklärung unbefugten Zutritts

Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der besonderen Gefährdungslage, die mit dem Betrieb einer Schießanlage mit scharfem Schusswaffengebrauch verbunden ist, sowie aus den gesetzlichen Sicherungs- und Aufsichtspflichten nach dem Waffengesetz.

Die Videoüberwachung dient nicht der Verhaltens- oder Leistungsüberwachung von Beschäftigten oder Nutzern.

 

Demgegenüber überwiegen die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Personen nicht. Ihnen wird durch die Beschränkung der Aufnahmewinkel auf die relevanten Bereiche und dadurch Rechnung getragen, dass eine Einsichtnahme in die Aufnahmen nur im Fall eines sicherheitsrelevantes Ereignisses erfolgt.  

 

Folgende Bereiche werden überwacht:

  • Eingangsbereich (außen und innen)

  • Schießbahnen links und rechts (Schützenstand, Bahnbereiche, Geschossfang)

  • Aufenthaltsraum mit Theke

  • Lagerbereich (Waffen-/Munitionsaufbewahrung)

Nicht überwacht werden: Sanitärräume (WC), öffentliche Verkehrsflächen und Gehwege.

Hinweise zur Videoüberwachung sind gut sichtbar am Eingangsbereich angebracht. Es erfolgt ausschließlich eine Bildaufzeichnung (Video). Eine Tonaufzeichnung findet nicht statt. Eine anlasslose Einsichtnahme in die Aufzeichnungen erfolgt nicht (Black-Box-Verfahren). Die Einsichtnahme erfolgt nur bei konkretem Anlass (z.B. Schießunfall, Beschädigung, Straftat).

 

Die Videoaufzeichnungen werden nach 72 Stunden automatisch und unwiderruflich gelöscht. Eine darüber hinausgehende Speicherung erfolgt nur im Einzelfall, wenn dies zur Aufklärung eines sicherheitsrelevanten Vorfalls oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

 

Eine Weitergabe von Videoaufzeichnungen erfolgt nur:

  • an Strafverfolgungsbehörden (bei gerichtlicher Anordnung, staatsanwaltschaftlicher Beschlagnahme oder auf Grundlage berechtigten Interesses),

  • an die Waffenbehörde (im Rahmen waffenrechtlicher Verfahren),

  • an Versicherer (bei Schadens- und Unfalldokumentation),

  • an Gerichte (bei Rechtsstreitigkeiten).

Eine Veröffentlichung oder Weitergabe an sonstige Dritte findet nicht statt.

 

6. Dauer der Speicherung

Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die jeweiligen Zwecke notwendig ist bzw. gesetzliche Aufbewahrungspflichten (z. B. nach HGB, AO, Waffenrecht) bestehen.

 

Im Einzelnen gelten folgende Fristen:

  • Vertragsdaten (Terminbuchungen, Kundendaten): Für die Dauer des Vertragsverhältnisses zuzüglich der gesetzlichen Verjährungsfristen (in der Regel drei Jahre, §§ 195, 199 BGB)

  • Buchhalterische Unterlagen und steuerlich relevante Daten: Sechs bzw. zehn Jahre (§ 257 HGB, § 147 AO) 

  • Waffenrechtliche Nachweise (WBK-Kopien, Sachkundenachweise): Für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten nach dem Waffengesetz

  • Videoaufzeichnungen: Maximal 72 Stunden (siehe Punkt 5)

Nach Ablauf der jeweiligen Speicherfrist werden die Daten gelöscht oder anonymisiert, sofern keine anderweitige gesetzliche Grundlage für die weitere Verarbeitung besteht.

 

7. Pflicht zur Bereitstellung personenbezogener Daten

Die Bereitstellung bestimmter personenbezogener Daten ist gesetzlich vorgeschrieben (z. B. waffenrechtliche Identitätsfeststellung gemäß § 27 WaffG) oder vertraglich erforderlich (z. B. zur Durchführung einer Terminbuchung). Ohne die Bereitstellung dieser Daten können wir den Vertrag nicht erfüllen bzw. dürfen Sie den Schießstand nicht nutzen. Soweit die Angabe von Daten freiwillig ist, weisen wir Sie hierauf gesondert hin.

 

8. Automatisierte Entscheidungsfindung / Profiling

Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 DSGVO findet nicht statt.

 

9. Datenschutz bei Online-Anfragen und Buchungen (sofern zutreffend)

Wenn Sie über unsere Website oder per E-Mail-Kontakt aufnehmen, verarbeiten wir Ihre Angaben ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage und ggf. zur Terminbuchung. auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche Maßnahmen bzw. Vertragserfüllung) oder Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung von Anfragen). Die Daten werden bei Website-Nutzung SSL/TLS-verschlüsselt übertragen. Beim Besuch unserer Website werden zudem automatisch technische Zugriffsdaten erhoben (z. B. IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, aufgerufene Seiten, Browsertyp). Diese Daten sind für den technischen Betrieb der Website erforderlich und werden nicht zur Identifikation einzelner Nutzer verwendet. 

 

10. Betroffenenrechte

Als betroffene Person stehen Ihnen gemäß der DSGVO folgende Rechte zu:

  • Auskunft über gespeicherte Daten (Art. 15 DSGVO)

  • Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)

  • Löschung (Art. 17 DSGVO), soweit keine gesetzlichen Pflichten entgegenstehen

  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)

  • Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)

  • Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DSGVO): Soweit wir personenbezogene Daten auf Grundlage eines berechtigten Interesses (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) verarbeiten, haben Sie gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch gegen diese Verarbeitung einzulegen. Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Den Widerspruch richten Sie bitte an: info@targetone.com.

  • Widerruf einer Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO): Soweit die Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt hiervon unberührt.

 

Zur Ausübung Ihrer Rechte oder für Anfragen wenden Sie sich bitte an: info@targetone.com, oder postalisch an die unter Punkt 1 genannte Adresse,
 

 

11. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde

Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren. Zuständig ist:

Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
Kavalleriestraße 2–4
40213 Düsseldorf
www.ldi.nrw.de

 

 

12. Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzbestimmungen können an neue rechtliche Anforderungen oder betriebliche Veränderungen angepasst werden. Die jeweils aktuelle Version ist jederzeit auf Anfrage oder vor Ort einsehbar.

 

Stand: Juni 2026

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